Prologue
PROLOG
So viele neuen Reiseziele
Wir jetten, surfen, hinterlassen Spuren
Wir möchten Wegweiser
Aber haben kein Zuhause
So viele Ambitionen
Wir strengen uns an, bemühen uns, suchen Visionen
Wir suchen Perfektion
Aber haben kein Ziel
Wir hungern nach Ewigkeit
Wir heilen, versichern, verjüngen
Wir suchen die Wiederauferstehung
Aber haben keine Hoffnung
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
So viele neuen Reiseziele
Wir jetten, surfen, hinterlassen Spuren
Wir möchten Wegweiser
Aber haben kein Zuhause
So viele Ambitionen
Wir strengen uns an, bemühen uns, suchen Visionen
Wir suchen Perfektion
Aber haben kein Ziel
Wir hungern nach Ewigkeit
Wir heilen, versichern, verjüngen
Wir suchen die Wiederauferstehung
Aber haben keine Hoffnung
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Autumn Leaves
HERBSTBLÄTTER
Herbstblätter tanzen Samba durch die Luft
Und überschütten mich mit rot, orange und gelb
Und sie tanzen ihrem Regengrab zu
Wolken türmen hoch über mir und doch kann ich sehen
Wie das Mittagsblau sich durchkämpft
Wie der Himmel versucht, die Berge zu berühren
An diesem Herbsttag
Regt mich an, neue Wege zu finden
An diesem Herbsttag
Das Alte ist am Sterben und Neues kommt auf mich zu
Alte Gewissheiten wandern durch meinen Sinn und ich merke
Wie sie langsam in die ungreifbare Ferne reisen
Und ich merke: mir fehlt die Kraft sie festzuhalten
Ich atme tief und sehe Wandel wohin ich auch schaue
Wie eine neue Jahreszeit anbricht
Und ich lass’ los und tanze den Blättern hinterher
An diesem Herbsttag…
Alte Gewissheiten wandern durch meinen Sinn und ich merke
Wie sie langsam in die ungreifbare Ferne reisen
Und ich merke: mir fehlt die Kraft sie festzuhalten
Und ich merke wie sehr ich deine Liebe brauche: Wärm’ mich, halt mich fest
Wie sehr ich deine Liebe brauche, Herr: Wärm’ mich, halt mich fest
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Herbstblätter tanzen Samba durch die Luft
Und überschütten mich mit rot, orange und gelb
Und sie tanzen ihrem Regengrab zu
Wolken türmen hoch über mir und doch kann ich sehen
Wie das Mittagsblau sich durchkämpft
Wie der Himmel versucht, die Berge zu berühren
An diesem Herbsttag
Regt mich an, neue Wege zu finden
An diesem Herbsttag
Das Alte ist am Sterben und Neues kommt auf mich zu
Alte Gewissheiten wandern durch meinen Sinn und ich merke
Wie sie langsam in die ungreifbare Ferne reisen
Und ich merke: mir fehlt die Kraft sie festzuhalten
Ich atme tief und sehe Wandel wohin ich auch schaue
Wie eine neue Jahreszeit anbricht
Und ich lass’ los und tanze den Blättern hinterher
An diesem Herbsttag…
Alte Gewissheiten wandern durch meinen Sinn und ich merke
Wie sie langsam in die ungreifbare Ferne reisen
Und ich merke: mir fehlt die Kraft sie festzuhalten
Und ich merke wie sehr ich deine Liebe brauche: Wärm’ mich, halt mich fest
Wie sehr ich deine Liebe brauche, Herr: Wärm’ mich, halt mich fest
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Choices
WAHL
Was wäre, wenn sie plötzlich aus den Seiten
Eines Glamourmagazins ‘aussteigen’ würde
Was wäre, wenn sie in mein Zimmer käme
Mit ihren langen Beinen und ihrem blendenden Lächeln
Und einer Haut so zart, dass sie berührt werden will
Würde ich ja sagen?
Aber wie könnte ich meinem Mädchen in die Augen sehen?
Sie steht treu zu mir, in den Höhen und in den Tiefen
Sie beweist mir eine Liebe die viel tiefer geht
Als Hormone und der Achterbahnkitzel
Was wäre, wenn ich morgen überraschend zehn Millionen Pfund gewänne
Was wäre, wenn sie ungezählte Träume einflüsterten
Von einem Rennwagen, einer Villa
Und der Verlockung, nie mehr arbeiten zu müssen
Würde ich ja sagen?
Aber wie könnte ich den jungen Leuten in die Augen sehen
Wir wuschen ihre Füße am Bordstein, wo sie wieder eine Nacht überleben
Auf Straßen die ihr Leben mit Gewehrkugeln aufwiegen
Und Trost finden sie im Klebstoffschnüffeln, damit der Schmerz betäubt wird
Was wäre, wenn ich die Chance hätte einen Eindruck
Im Popgötterhimmel zu hinterlassen
Was wäre, wenn Milliarden meinen Namen wüssten?
Jedes Wort aus meinem Mund und jeder Schritt den ich tue
Sie würden verfolgt in Hotels und in Hütten
Würde ich ja sagen?
Aber wie könnte ich meinem Jesus in die Augen sehen?
Er steht mir bei in meinen Kämpfen und meinen Niederlagen
Wäscht meine Füße und erträgt meine Schmerzen
Wird festgenagelt für all die falschen Wahlen die ich getroffen haben
Wird festgenagelt für all die falschen Wahlen die ich noch treffen werde
Was wäre, wenn sie plötzlich aus den Seiten
Eines Glamourmagazins ‘aussteigen’ würde
Was wäre, wenn sie plötzlich in deinem Zimmer stünde?
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Was wäre, wenn sie plötzlich aus den Seiten
Eines Glamourmagazins ‘aussteigen’ würde
Was wäre, wenn sie in mein Zimmer käme
Mit ihren langen Beinen und ihrem blendenden Lächeln
Und einer Haut so zart, dass sie berührt werden will
Würde ich ja sagen?
Aber wie könnte ich meinem Mädchen in die Augen sehen?
Sie steht treu zu mir, in den Höhen und in den Tiefen
Sie beweist mir eine Liebe die viel tiefer geht
Als Hormone und der Achterbahnkitzel
Was wäre, wenn ich morgen überraschend zehn Millionen Pfund gewänne
Was wäre, wenn sie ungezählte Träume einflüsterten
Von einem Rennwagen, einer Villa
Und der Verlockung, nie mehr arbeiten zu müssen
Würde ich ja sagen?
Aber wie könnte ich den jungen Leuten in die Augen sehen
Wir wuschen ihre Füße am Bordstein, wo sie wieder eine Nacht überleben
Auf Straßen die ihr Leben mit Gewehrkugeln aufwiegen
Und Trost finden sie im Klebstoffschnüffeln, damit der Schmerz betäubt wird
Was wäre, wenn ich die Chance hätte einen Eindruck
Im Popgötterhimmel zu hinterlassen
Was wäre, wenn Milliarden meinen Namen wüssten?
Jedes Wort aus meinem Mund und jeder Schritt den ich tue
Sie würden verfolgt in Hotels und in Hütten
Würde ich ja sagen?
Aber wie könnte ich meinem Jesus in die Augen sehen?
Er steht mir bei in meinen Kämpfen und meinen Niederlagen
Wäscht meine Füße und erträgt meine Schmerzen
Wird festgenagelt für all die falschen Wahlen die ich getroffen haben
Wird festgenagelt für all die falschen Wahlen die ich noch treffen werde
Was wäre, wenn sie plötzlich aus den Seiten
Eines Glamourmagazins ‘aussteigen’ würde
Was wäre, wenn sie plötzlich in deinem Zimmer stünde?
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
New Songs
NEUE LIEDER
Das Lied der Schöpfung: Und Gott sah es war gut
Das Lied eines Sonnenaufgangs - Gottes Güte ist jeden Morgen neu
Das Lied des Regenbogens: Gott ist treu und wahrhaftig
Das sind die Lieder, die wir singen
Das Lied vom neuen Leben, wenn ein Säugling geboren wird
Das Lied von der zärtlichen Liebe in den Augen einer Mutter
Das Lied von der Ewigkeitshoffnung, wenn ein treuer Freund stirbt
Das sind die Lieder, die wir singen
Neue Lieder, wir singen neue Lieder
Die Melodien sind alt
Aber wenn sie auf neuen Saiten gespielt werden
Dann sind sie neue Lieder, wir singen neue Lieder
Noch nie erzählt, gehört, gespielt
Noch nie gesungen
Das Lied von der Erlösung, das Lied vom Kreuz
Das Lied von der Vaterliebe, vom unerträglichen Verlust
Das Lied von der Freiheit, schon seit 2000 Jahren gesungen
Und immer wieder frisch, wenn ein neues Gotteskind singt
Neue Lieder, wir singen neue Lieder…
Das Lied der Leidenden, das Lied der Schwachen
Das Lied der Einsamen die sich nicht trauen den Mund aufzumachen
Wenn wir zuhören, wenn wir versuchen zu verstehen was sie singen…
…dann werden sie neue Lieder singen
Sing sie laut, lass sie hören
Sie brauchen unsere Stimme damit mehr Leute zuhören können
Diesen neuen Liedern zuhören können
Noch nie erzählt, gehört, gespielt
Noch nie gesungen
Neue Lieder, wir singen neue Lieder
Lass dir nicht erzählen, dass dein Lied eine olle Kamelle ist
Denn jetzt bist es du der singt
Die neuen Lieder, wir singen neue Lieder
Noch nie erzählt, gehört, gespielt
Noch nie gesungen
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Das Lied der Schöpfung: Und Gott sah es war gut
Das Lied eines Sonnenaufgangs - Gottes Güte ist jeden Morgen neu
Das Lied des Regenbogens: Gott ist treu und wahrhaftig
Das sind die Lieder, die wir singen
Das Lied vom neuen Leben, wenn ein Säugling geboren wird
Das Lied von der zärtlichen Liebe in den Augen einer Mutter
Das Lied von der Ewigkeitshoffnung, wenn ein treuer Freund stirbt
Das sind die Lieder, die wir singen
Neue Lieder, wir singen neue Lieder
Die Melodien sind alt
Aber wenn sie auf neuen Saiten gespielt werden
Dann sind sie neue Lieder, wir singen neue Lieder
Noch nie erzählt, gehört, gespielt
Noch nie gesungen
Das Lied von der Erlösung, das Lied vom Kreuz
Das Lied von der Vaterliebe, vom unerträglichen Verlust
Das Lied von der Freiheit, schon seit 2000 Jahren gesungen
Und immer wieder frisch, wenn ein neues Gotteskind singt
Neue Lieder, wir singen neue Lieder…
Das Lied der Leidenden, das Lied der Schwachen
Das Lied der Einsamen die sich nicht trauen den Mund aufzumachen
Wenn wir zuhören, wenn wir versuchen zu verstehen was sie singen…
…dann werden sie neue Lieder singen
Sing sie laut, lass sie hören
Sie brauchen unsere Stimme damit mehr Leute zuhören können
Diesen neuen Liedern zuhören können
Noch nie erzählt, gehört, gespielt
Noch nie gesungen
Neue Lieder, wir singen neue Lieder
Lass dir nicht erzählen, dass dein Lied eine olle Kamelle ist
Denn jetzt bist es du der singt
Die neuen Lieder, wir singen neue Lieder
Noch nie erzählt, gehört, gespielt
Noch nie gesungen
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
She is mine
SIE GEHÖRT ZU MIR
Heute sah ich ein Gesicht
Es fiel auf in der Menge, als wenn Licht von ihr ausging
Ich konnte den Blick nicht abwenden
Wie eine Motte wurde ich angezogen, und dann traf ihr Blick den meinen
Und er sah direkt in mein Herz, schien meine Seele zu durchdringen
Ich fühlte Verwirrung, Freude, Euphorie und Angst - alles zugleich
Aber sie gehört ja zu mir, ja, zu mir
Es ist einfach nicht zu begreifen
Warum sie sich entscheidet mit mir zu leben
Einem Mann voller Marotten
Es ist so herrlich, unsagbar wunderbar
Dass sie zu mir gehört … für die verbleibenden Tage hier
Heute hörte ich eine Stimme
Sie läutete wie eine Glocke, machte mich zum Sonntagskind
Sie ruft meinen Namen und ich weiß
Ich bin erkannt, geliebt, verstanden, befreit in diesem Ruf
Und es klingt in meinem Herz, scheint meine Seele zu durchdringen
Ich fühle Verwirrung, Freude, Euphorie und Angst - alles zugleich
Aber sie gehört ja zu mir, ja, zu mir…
Heute hat mich jemand berührt
Der Kontakt war zugleich zart und fest, zwei Hände umfassen die meinen
Gehalten von einer größeren Hand
Gehen wir in die Zukunft, unsere Lebensspuren ineinander verschlungen
Und sie berührt mein Herz, sie scheint meine Seele zu durchdringen
Ich fühle Verwirrung, Freude, Euphorie und Stolz dass…
…sie zu mir gehört, ja, zu mir…
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Heute sah ich ein Gesicht
Es fiel auf in der Menge, als wenn Licht von ihr ausging
Ich konnte den Blick nicht abwenden
Wie eine Motte wurde ich angezogen, und dann traf ihr Blick den meinen
Und er sah direkt in mein Herz, schien meine Seele zu durchdringen
Ich fühlte Verwirrung, Freude, Euphorie und Angst - alles zugleich
Aber sie gehört ja zu mir, ja, zu mir
Es ist einfach nicht zu begreifen
Warum sie sich entscheidet mit mir zu leben
Einem Mann voller Marotten
Es ist so herrlich, unsagbar wunderbar
Dass sie zu mir gehört … für die verbleibenden Tage hier
Heute hörte ich eine Stimme
Sie läutete wie eine Glocke, machte mich zum Sonntagskind
Sie ruft meinen Namen und ich weiß
Ich bin erkannt, geliebt, verstanden, befreit in diesem Ruf
Und es klingt in meinem Herz, scheint meine Seele zu durchdringen
Ich fühle Verwirrung, Freude, Euphorie und Angst - alles zugleich
Aber sie gehört ja zu mir, ja, zu mir…
Heute hat mich jemand berührt
Der Kontakt war zugleich zart und fest, zwei Hände umfassen die meinen
Gehalten von einer größeren Hand
Gehen wir in die Zukunft, unsere Lebensspuren ineinander verschlungen
Und sie berührt mein Herz, sie scheint meine Seele zu durchdringen
Ich fühle Verwirrung, Freude, Euphorie und Stolz dass…
…sie zu mir gehört, ja, zu mir…
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Wide Open Space
WEITER RAUM
Ich möchte keine Eintagsfliege sein
Ein Clown mit nur einer Nummer
Möchte nicht die Jalousien heruntgerlassen
Nur weil die Sonne meine Polster ausbleicht
Möchte mein Leben nicht im Kreisverkehr verbringen
aus Angst, die falsche Richtung einzuschlagen
Ich möchte dieses Leben packen, das Geschenk öffnen
Gott, ich bin frei und doch gehalten
Du gibst mir
Weiten Raum zum Rennen
Berge zum Klettern, der Sonne entgegen
Kann mit dem Wind spielen, tief ins Meer tauchen
Und doch verlierst du mich nie aus den Augen
Möchte nicht dieselbe alte Melodie spielen
Nur weil ich weiß, dem Publikum gefällt’s.
Möchte mich nicht hinter einer Grinsemaske verstecken
Vielleicht bin ich ein Weichling, aber kein Hochstapler
Möchte nicht vor dem Elend anderer davonlaufen
Und so tun als wäre alles in Ordnung
Ich möchte dieses Leben mit Familie teilen
Gott, ich bin frei, und doch gehalten.
Du gibst mir…
Möchte nicht altbewährte Plattitüden verbreiten
Nur weil ich sie als Kind gelernt habe
Möchte diesen langweiligen Mantel nicht mehr tragen
Ich kauf’ einen neuen: bunt und wild
Möchte dieses alte Grab nicht übertünchen
Ich weiß, ich zerbröckle, aber noch kann ich atmen
Möchte mein Leben nicht als Pharisäer beenden
Gott, du hältst mich, und doch bin ich frei
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Ich möchte keine Eintagsfliege sein
Ein Clown mit nur einer Nummer
Möchte nicht die Jalousien heruntgerlassen
Nur weil die Sonne meine Polster ausbleicht
Möchte mein Leben nicht im Kreisverkehr verbringen
aus Angst, die falsche Richtung einzuschlagen
Ich möchte dieses Leben packen, das Geschenk öffnen
Gott, ich bin frei und doch gehalten
Du gibst mir
Weiten Raum zum Rennen
Berge zum Klettern, der Sonne entgegen
Kann mit dem Wind spielen, tief ins Meer tauchen
Und doch verlierst du mich nie aus den Augen
Möchte nicht dieselbe alte Melodie spielen
Nur weil ich weiß, dem Publikum gefällt’s.
Möchte mich nicht hinter einer Grinsemaske verstecken
Vielleicht bin ich ein Weichling, aber kein Hochstapler
Möchte nicht vor dem Elend anderer davonlaufen
Und so tun als wäre alles in Ordnung
Ich möchte dieses Leben mit Familie teilen
Gott, ich bin frei, und doch gehalten.
Du gibst mir…
Möchte nicht altbewährte Plattitüden verbreiten
Nur weil ich sie als Kind gelernt habe
Möchte diesen langweiligen Mantel nicht mehr tragen
Ich kauf’ einen neuen: bunt und wild
Möchte dieses alte Grab nicht übertünchen
Ich weiß, ich zerbröckle, aber noch kann ich atmen
Möchte mein Leben nicht als Pharisäer beenden
Gott, du hältst mich, und doch bin ich frei
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Praise You
DICH PREISEN
Ich wurde hin und her geworfen vom Wind der Verunsicherung
Ertrank fast im Meer der Melancholie und Trauer
Sehnte mich nach den Menschen, Orten, Dingen der Vergangenheit
Ich wurde niedergedrückt von meinen Fehlern und Ungereimtheiten
Und das selbstgebaute Gefängnis umschloss mich
Doch dann brach ein Lichtstrahl hindurch
Und das Echo eines Liedes: “Endlich frei!”
In der Dürre unserer Seele, lass deinen Freiheitsdonner hören
In der Dunkelheit unserer Tage, leuchte dein Licht damit wir
Dich preisen, jede Minute, jeden Tag
I will dich preisen, verschwindet dunkle Wolken!
Ich möchte besser verstehen
Wie du mich von Ungnade befreit hast
Ich möchte dich preisen
Wie wir uns abmühen, Heilige zu sein:
Wir glauben wir müssen, wir wissen, wir sind’s nicht
Und spielen frommes Monopoly
Und müssten doch einfach nur aufgeben und wunderbare Gnade empfangen
Und der Diener am Kreuz fleht: “Komm zurück zu mir!”
Und die sanfte Stimme des Geistes flüstert: “Er hat dich befreit!”
Ich feiere meine Freilassung, Herr, feiere dein Leben und deinen Frieden!
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Ich wurde hin und her geworfen vom Wind der Verunsicherung
Ertrank fast im Meer der Melancholie und Trauer
Sehnte mich nach den Menschen, Orten, Dingen der Vergangenheit
Ich wurde niedergedrückt von meinen Fehlern und Ungereimtheiten
Und das selbstgebaute Gefängnis umschloss mich
Doch dann brach ein Lichtstrahl hindurch
Und das Echo eines Liedes: “Endlich frei!”
In der Dürre unserer Seele, lass deinen Freiheitsdonner hören
In der Dunkelheit unserer Tage, leuchte dein Licht damit wir
Dich preisen, jede Minute, jeden Tag
I will dich preisen, verschwindet dunkle Wolken!
Ich möchte besser verstehen
Wie du mich von Ungnade befreit hast
Ich möchte dich preisen
Wie wir uns abmühen, Heilige zu sein:
Wir glauben wir müssen, wir wissen, wir sind’s nicht
Und spielen frommes Monopoly
Und müssten doch einfach nur aufgeben und wunderbare Gnade empfangen
Und der Diener am Kreuz fleht: “Komm zurück zu mir!”
Und die sanfte Stimme des Geistes flüstert: “Er hat dich befreit!”
Ich feiere meine Freilassung, Herr, feiere dein Leben und deinen Frieden!
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Lord of Heaven and Earth
HERR VON HIMMEL UND ERDE
Herr von Himmel und Erde
Die ganze Schöpfung flüstert: Du bist Gott
Sieh mein wankelmütiges Herz
Und wie manchmal die Dunkelheit versucht
All das zu stehlen, von dem ich überzeugt bin:
Deine Schönheit, deine Liebe und Kraft
Komm, lass dein Licht wieder neu leuchten
Herr Immanuel, du kamst so nah um uns das Herz des Vaters zu zeigen
Und doch streunen meine Gefühle
Fort von dir und wählen die Rolle des Fremden
Wie du rennst um mich zu begrüßen, mich zu küssen, dein eigensinniges Kind
Umarme diesen verlorenen Sohn wieder neu
Herr von Wind und Feuer
Dein Atem hat mein Leben berührt und eine Flamme entzündet
Und doch scheint es zu Zeiten
Als ob Blei durch meine Venen fließt
Schweres Herz macht den Mund zu stumm um deinen Namen zu bekennen
Geist, überrasche mich mit Kraft
Herr über Leben und Tod
Wenn die Erdenzeit zu Ende geht, meine Glieder lahm werden
Lass meinen letzten Atem
Deine Treue verkünden und deinen Namen im Mund führen
Sollte der Lügner meinen Glauben an das ewige Leben lähmen
Dann lass deine Wahrheit mich frei machen
Herr von Erde und Himmel
In diesem trüben Schattenland habe ich den Glauben dass
Ich dich von Angesicht zu Angesicht sehen werde
Und all meine Zweifel schwinden werden
Wenn dein Licht mich verzehrt, ich die Stimme des Vaters aufsauge:
“Mein treuer Diener, gut gemacht!”
“Mein treuer Diener, mein Sohn!”
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Herr von Himmel und Erde
Die ganze Schöpfung flüstert: Du bist Gott
Sieh mein wankelmütiges Herz
Und wie manchmal die Dunkelheit versucht
All das zu stehlen, von dem ich überzeugt bin:
Deine Schönheit, deine Liebe und Kraft
Komm, lass dein Licht wieder neu leuchten
Herr Immanuel, du kamst so nah um uns das Herz des Vaters zu zeigen
Und doch streunen meine Gefühle
Fort von dir und wählen die Rolle des Fremden
Wie du rennst um mich zu begrüßen, mich zu küssen, dein eigensinniges Kind
Umarme diesen verlorenen Sohn wieder neu
Herr von Wind und Feuer
Dein Atem hat mein Leben berührt und eine Flamme entzündet
Und doch scheint es zu Zeiten
Als ob Blei durch meine Venen fließt
Schweres Herz macht den Mund zu stumm um deinen Namen zu bekennen
Geist, überrasche mich mit Kraft
Herr über Leben und Tod
Wenn die Erdenzeit zu Ende geht, meine Glieder lahm werden
Lass meinen letzten Atem
Deine Treue verkünden und deinen Namen im Mund führen
Sollte der Lügner meinen Glauben an das ewige Leben lähmen
Dann lass deine Wahrheit mich frei machen
Herr von Erde und Himmel
In diesem trüben Schattenland habe ich den Glauben dass
Ich dich von Angesicht zu Angesicht sehen werde
Und all meine Zweifel schwinden werden
Wenn dein Licht mich verzehrt, ich die Stimme des Vaters aufsauge:
“Mein treuer Diener, gut gemacht!”
“Mein treuer Diener, mein Sohn!”
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
My Grandpa Never Spoke
MEIN OPA BLIEB STUMM
Mein Opa blieb stumm als er von Adolfs Krieg heimkehrte
Und so kannte keiner seine Geschichte als er starb
Er schlug auf die Kühe ein wenn die Stimmen aus ihm heraus wollten
Aber ich frage mich:
Hätte er sprechen können, wenn er es versucht hätte?
Mein Freund kam um Mitternacht an - wir waren lustig, er betrunken
Wir machten Party, er suchte eine Zuflucht vor seinen Geistern
Er starb ein paar Jahre später an dem Staub der seinen Verstand verfluchte
Und ich frage mich:
Hätte er sich verändern können, wenn er es versucht hätte?
Ihre Augen betteln ihn an aufzuhören, doch er kübelt weiter seine ätzende Galle aus
Noch ein Riss, der ihr Leben zunehmend entzweit
Nachts fleht er um Erbarmen, fleht den Gott an, der sein Innerstes kennt
Und ich frage mich:
Kann er beim nächsten Mal ruhig bleiben?
Du fragst nach meinen guten Vorsätzen für diese neue Jahr
Bei Gott, ich hab genug Lumpen zu verbrennen, muss neue Kleider anprobieren
Wir locken, schmeicheln, überlisten unsere Seelen
Verfeinern unsere löbliche Liste mit Zielen
Ich frage mich:
Wird dieser alte Adam jemals sterben?
(In memoriam David // Kolosser 3:1-14)
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Mein Opa blieb stumm als er von Adolfs Krieg heimkehrte
Und so kannte keiner seine Geschichte als er starb
Er schlug auf die Kühe ein wenn die Stimmen aus ihm heraus wollten
Aber ich frage mich:
Hätte er sprechen können, wenn er es versucht hätte?
Mein Freund kam um Mitternacht an - wir waren lustig, er betrunken
Wir machten Party, er suchte eine Zuflucht vor seinen Geistern
Er starb ein paar Jahre später an dem Staub der seinen Verstand verfluchte
Und ich frage mich:
Hätte er sich verändern können, wenn er es versucht hätte?
Ihre Augen betteln ihn an aufzuhören, doch er kübelt weiter seine ätzende Galle aus
Noch ein Riss, der ihr Leben zunehmend entzweit
Nachts fleht er um Erbarmen, fleht den Gott an, der sein Innerstes kennt
Und ich frage mich:
Kann er beim nächsten Mal ruhig bleiben?
Du fragst nach meinen guten Vorsätzen für diese neue Jahr
Bei Gott, ich hab genug Lumpen zu verbrennen, muss neue Kleider anprobieren
Wir locken, schmeicheln, überlisten unsere Seelen
Verfeinern unsere löbliche Liste mit Zielen
Ich frage mich:
Wird dieser alte Adam jemals sterben?
(In memoriam David // Kolosser 3:1-14)
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
To Satisfy
GENUG GETAN
(Markus 15:15)
Um dem Willen der Menge Genüge zu tun, musstest du sterben
Sie schlugen dich, spotteten
Schrieen: “Sei gegrüßt, o König!”
Die Menge skandierte: “Kreuzige ihn!”
Du starbst um dem Willen der blinden Menge Genüge zu tun
Um dem Willen deines Vaters Genüge zu tun
hauchst du dein Leben aus auf dem Golgatha Hügel
Völlige Verlassenheit erträgst du
Um dem Willen eines liebenden Vaters Genüge zu tun
Um meiner hungrigen Seele Genüge zu tun
Wird mein Gott zum Diener aller
Dein Leben wird genommen um mir Leben zu schenken
Um meiner hungrigen Seele und Herzen Genüge zu tun
Um deinem Willen Genüge zu tun
Bete ich, dass du - nicht ich - mein Leben jeden Tag prägst
Dass ich niemals die Größe dieser Liebe bezweifle
Und nie zum Ziel habe, dem Willen der Menge Genüge zu tun.
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
(Markus 15:15)
Um dem Willen der Menge Genüge zu tun, musstest du sterben
Sie schlugen dich, spotteten
Schrieen: “Sei gegrüßt, o König!”
Die Menge skandierte: “Kreuzige ihn!”
Du starbst um dem Willen der blinden Menge Genüge zu tun
Um dem Willen deines Vaters Genüge zu tun
hauchst du dein Leben aus auf dem Golgatha Hügel
Völlige Verlassenheit erträgst du
Um dem Willen eines liebenden Vaters Genüge zu tun
Um meiner hungrigen Seele Genüge zu tun
Wird mein Gott zum Diener aller
Dein Leben wird genommen um mir Leben zu schenken
Um meiner hungrigen Seele und Herzen Genüge zu tun
Um deinem Willen Genüge zu tun
Bete ich, dass du - nicht ich - mein Leben jeden Tag prägst
Dass ich niemals die Größe dieser Liebe bezweifle
Und nie zum Ziel habe, dem Willen der Menge Genüge zu tun.
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Jesus, wohin soll'n wir geh'n
Jesus, wohin soll’n wir geh’n
Du hast Worte des ewigen Lebens
Jesus, wem soll’n wir vertrau’n
Dein Wort ist Wahrheit und Licht
Und wir haben geglaubt: Du bist Christus, der Herr
Wir vertrauen Dir, dass Du uns hinziehst zu Dir
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Du hast Worte des ewigen Lebens
Jesus, wem soll’n wir vertrau’n
Dein Wort ist Wahrheit und Licht
Und wir haben geglaubt: Du bist Christus, der Herr
Wir vertrauen Dir, dass Du uns hinziehst zu Dir
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
King
KÖNIG
(Dieses Lied wurde zuerst auf deutsch geschrieben,
deshalb im Folgenden auch das singbare Original,
das jedoch nicht exakt dem englischen Text entspricht)
Du König in dem Futtertrog, du hast den
Himmel aufgegeben - damit der Himmel kommt.
Du zeigst mir, wenn ich nicht bereit bin,
klein zu sein, mich hinzugeben,
dann kann ich keinen Himmel seh’n.
Diener und Gott,
verschenkst Dich an die Menschen, die Du liebst,
bis in den Tod. Leben ist bei Dir.
Diener und Herr, beschenkst mich mit dem Leben,
das in Ewigkeit nicht stirbt, Präge mich noch mehr!
Du König mit dem Handtuch beugst Dich nieder,
wäschst mir meine Füße - beschämt steh’ ich vor Dir.
Du sagst mir, wenn Du mich nicht wäschst, dann hab ich
keinen Teil an Dir. D’rum wasch mich rein, mein Herr!
Du König mit dem Kreuzesbalken,
bist verwundet und zerschlagen.
Ich kann’s nicht fassen, Herr!
Du sagst: Wenn ich nicht mit Dir sterbe,
kann ich auch nicht mit Dir leben.
D’rum nimm mein Leben, Herr!
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
(Dieses Lied wurde zuerst auf deutsch geschrieben,
deshalb im Folgenden auch das singbare Original,
das jedoch nicht exakt dem englischen Text entspricht)
Du König in dem Futtertrog, du hast den
Himmel aufgegeben - damit der Himmel kommt.
Du zeigst mir, wenn ich nicht bereit bin,
klein zu sein, mich hinzugeben,
dann kann ich keinen Himmel seh’n.
Diener und Gott,
verschenkst Dich an die Menschen, die Du liebst,
bis in den Tod. Leben ist bei Dir.
Diener und Herr, beschenkst mich mit dem Leben,
das in Ewigkeit nicht stirbt, Präge mich noch mehr!
Du König mit dem Handtuch beugst Dich nieder,
wäschst mir meine Füße - beschämt steh’ ich vor Dir.
Du sagst mir, wenn Du mich nicht wäschst, dann hab ich
keinen Teil an Dir. D’rum wasch mich rein, mein Herr!
Du König mit dem Kreuzesbalken,
bist verwundet und zerschlagen.
Ich kann’s nicht fassen, Herr!
Du sagst: Wenn ich nicht mit Dir sterbe,
kann ich auch nicht mit Dir leben.
D’rum nimm mein Leben, Herr!
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
You Are There
DU BIST DA
Wenn ich zu den Sternen flöge
Das Weltall durchwanderte
Wenn ich mich auf der dunklen Seite des Mondes versteckte,
Wärest du immer noch da
Wenn ich zu der Nacht sagte: “Leih mir deinen Mantel, verstecke mich”
Selbst dann würdest du mich finden, dein Licht leuchten
Die Dunkelheit verschlingen
Du würdest rufen, meinen Namen rufen
Du wärest da, überall
Und du würdest meine Gedanken von Ferne kennen
Du zählst jedes Haar, hörst jedes Gebet
Bei jedem Atemzug bist du da
Du bist der Künstler der mich gemalt hat
Der Gott der mich geschaffen hat
Mein Körper und meine Seele sind wunderbar gemacht
Du kennst jeden Knochen, wie ein Bildhauer gibst du mir den Feinschliff
Wie ein Schriftsteller wählst du jeden Ausdruck
Und schreibst mein Lebensbuch
Und du rufst mich mit Namen
Du bist da, überall
Und du kennst meine Gedanken von Ferne
Du zählst jedes Haar, hörst jedes Gebet
Bei jedem Atemzug bist du da
Und wenn ich durch Täler gehe
Wenn der Tod meine Seele vergiftet
Dann werde ich das Böse nicht fürchten
Denn du kennst mich mit Namen
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Wenn ich zu den Sternen flöge
Das Weltall durchwanderte
Wenn ich mich auf der dunklen Seite des Mondes versteckte,
Wärest du immer noch da
Wenn ich zu der Nacht sagte: “Leih mir deinen Mantel, verstecke mich”
Selbst dann würdest du mich finden, dein Licht leuchten
Die Dunkelheit verschlingen
Du würdest rufen, meinen Namen rufen
Du wärest da, überall
Und du würdest meine Gedanken von Ferne kennen
Du zählst jedes Haar, hörst jedes Gebet
Bei jedem Atemzug bist du da
Du bist der Künstler der mich gemalt hat
Der Gott der mich geschaffen hat
Mein Körper und meine Seele sind wunderbar gemacht
Du kennst jeden Knochen, wie ein Bildhauer gibst du mir den Feinschliff
Wie ein Schriftsteller wählst du jeden Ausdruck
Und schreibst mein Lebensbuch
Und du rufst mich mit Namen
Du bist da, überall
Und du kennst meine Gedanken von Ferne
Du zählst jedes Haar, hörst jedes Gebet
Bei jedem Atemzug bist du da
Und wenn ich durch Täler gehe
Wenn der Tod meine Seele vergiftet
Dann werde ich das Böse nicht fürchten
Denn du kennst mich mit Namen
© 2010 Christoph Lindner, lindnermedia.org
Silver Moon
DER MOND IST AUFGEGANGEN
(Das Original dieses Chorals ist auf deutsch,
was folgt sind die relevanten Verse des deutschen Originals.
Deshalb entspricht die deutsche Version nicht exakt
der englischen Übersetzung.)
Der Mond ist aufgegangen.
Die gold'nen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget.
Und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel, wunderbar.
Wie ist die Welt so stille,
und in der Dämm'rung Hülle
so traulich und so hold
als eine Stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.
Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil uns're Augen sie nicht seh'n.
Wir stolze Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.
Gott, lass uns dein Heil schauen,
auf nichts Vergänglich's trauen,
nicht Eitelkeit uns freu'n.
Lass uns einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein.
Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod;
und wenn du uns genommen,
lass uns in' Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.
So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder –
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen –
und unsern kranken Nachbar auch.
(Matthias Claudius 1779, Musik: J A P Schulz 1790)
(Das Original dieses Chorals ist auf deutsch,
was folgt sind die relevanten Verse des deutschen Originals.
Deshalb entspricht die deutsche Version nicht exakt
der englischen Übersetzung.)
Der Mond ist aufgegangen.
Die gold'nen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget.
Und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel, wunderbar.
Wie ist die Welt so stille,
und in der Dämm'rung Hülle
so traulich und so hold
als eine Stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.
Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil uns're Augen sie nicht seh'n.
Wir stolze Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.
Gott, lass uns dein Heil schauen,
auf nichts Vergänglich's trauen,
nicht Eitelkeit uns freu'n.
Lass uns einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein.
Wollst endlich sonder Grämen
aus dieser Welt uns nehmen
durch einen sanften Tod;
und wenn du uns genommen,
lass uns in' Himmel kommen,
du unser Herr und unser Gott.
So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder –
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen –
und unsern kranken Nachbar auch.
(Matthias Claudius 1779, Musik: J A P Schulz 1790)